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Minimalistisches Leben, digitale Nomaden, Downshifting: Die konstante Veränderung erfordert in allen Lebensbereichen Flexibilität. Warum sollten wir also weiterhin genauso bauen wie seit eh und je? NEZZT bringt die Interessen von Unternehmen, Entwicklern, Investoren und Bewohner zusammen. Mit einer Reihe intelligenter, durchdachter Wohnmodule bietet das Wohnbaukonzept die Flexibilität, fast jedes erdenkliche Haus zu bauen.

Den Fokus auf die Zukunft gerichtet, ortet Alice Hollenstein, Dozentin für Urban Psychology an der Universität Zürich, fünf Megatrends, welche die Stadtentwicklung beeinflussen: 1. Demografische Veränderungen – zu ihnen zählen der zunehmende Altersdurchschnitt der Bevölkerung sowie Migrationsströme. 2. Individualisierung und Flexibilität – diese führen zu pluralistischen Lebensstilen und Haushaltformen sowie einer erhöhten Forderung nach Selbstbestimmung. 3. Konnektivität – effiziente Kommunikationsmittel erleichtern den Informationsaustausch zwischen Menschen. Ein Grossteil des Handels wird in das Internet verlagert. 4. Die zunehmende Automatisierung der Arbeitsprozesse schenkt uns immer mehr Freizeit. 5. Unter dem Stichwort Big Data sammeln sich unzählige Spuren menschlichen Verhaltens an. Damit lassen sich z.B Passantenströme prognostizieren und optimieren.

Kleinere Wohnungen bauen

Auch der zukünftige Wohnungsbau wird massgeblich von diesen Veränderungen beeinflusst. Sowohl Immigranten als auch Senioren sind potentiell Personen, die über ein unterdurchschnittliches Wohnungsbudget verfügen. Um sie mit günstigen Wohnungen zu versorgen, ist es unerlässlich, wieder vermehrt kleinere Wohnungen zu bauen, denn die Wohnungsfläche ist der grösste Hebel, wenn es darum geht, erschwinglichen Wohnraum zu schaffen. Zudem ist Einsamkeit ein wichtiges Thema in der heutigen Zeit. Der Anteil der Einpersonenhaushalte ist in der Schweiz seit den 1960er Jahren stark angestiegen. Viele davon entscheiden sich bewusst, alleine zu leben, da die Vorteile der Selbstbestimmung die Nachteile des Alleinseins überwiegen. Dennoch ist es wichtig, kleine Oasen der Gemeinschaft zu schaffen, die Begegnungen ermöglichen – beispielsweise eine gemeinsame Waschküche oder Grillterrasse.

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